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Anschreiben schreiben

Kurz, auf die Stelle bezogen und mit Belegen. So wird das Anschreiben ein klarer Einstieg ins Gespräch.

Ein Anschreiben ersetzt den Lebenslauf nicht, es gibt ihm einen Rahmen. Schon der erste Satz zeigt, ob jemand genau diese Stelle meint oder einen Text mehrfach verschickt.

Zwei Einstiege im Vergleich

Austauschbar (Beispiel)

"Hiermit bewerbe ich mich auf die ausgeschriebene Stelle als Pflegefachkraft. Ich bin teamfähig, flexibel und belastbar."

Konkret (Beispiel)

"Ihre Anzeige hat mich angesprochen, weil Sie die Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen strukturiert planen. In meiner jetzigen Station begleite ich seit zwei Jahren neue Mitarbeitende."

Warum der zweite Einstieg wirkt

Der zweite Einstieg bezieht sich auf die Anzeige und belegt etwas, statt Eigenschaften zu behaupten. Die Leserin erkennt sofort, warum diese Person bei dieser Stelle schreibt. Der erste Einstieg könnte an jedes Unternehmen gehen.

Belege statt Eigenschaften

Ein Beleg kann eine Station, eine Zahl oder eine Qualifikation sein. Ohne Beleg bleibt eine Eigenschaft eine Behauptung. Lieber zwei konkrete Beispiele als fünf Eigenschaften. Nennt die Anzeige eine Ansprechperson, steht ihr Name in der Anrede. Das zeigt, dass Sie genau hingeschaut haben.

Eine Seite genügt

Etwa 150 bis 230 Wörter reichen aus. Besonderheiten im Werdegang wie ein Quereinstieg oder eine Lücke lassen sich in einem Satz sachlich ansprechen. Über frühere Arbeitgeber steht nichts Negatives darin.

Ein Gedanke für Unternehmen

Konkrete Anschreiben entstehen, wenn die Anzeige konkret ist. Wer Aufgaben, Einarbeitung und Team klar beschreibt, gibt Bewerbenden etwas, worauf sie sich beziehen können. Mehr dazu auf der Seite Stellenanzeige schreiben.

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