Wissen | Suchen und Finden
Stellenanzeige schreiben
Woran sich eine gute Anzeige erkennen lässt, damit passende Personen sie finden, verstehen und sich melden.
Bei einer Stellenanzeige entscheidet schon der Titel, ob jemand weiterliest. Ein Vorher-nachher-Vergleich zeigt, worauf es ankommt.
Zwei Titel im Vergleich
Vorher (Beispiel)
"WIR SUCHEN DICH!!! Pflege-Held (m/w/d) in Berlin-Mitte +++ super Team +++ jetzt bewerben"
Nachher (Beispiel)
"Altenpfleger (m/w/d) ab 25 €"
Warum der zweite Titel funktioniert
Der zweite Titel nennt die Berufsbezeichnung so, wie Bewerbende danach suchen. Er bleibt unter 60 Zeichen, kommt ohne Ort, Großbuchstaben und Sonderzeichen aus und nennt genau einen Vorteil. Wer "Altenpfleger" sucht, findet ihn. Wer "Pflege-Held" nicht kennt, sucht ihn nicht.
Auch im Text zählt das Konkrete
Die Einleitung sagt in zwei, drei Sätzen, was die Person tut und wem sie damit hilft, nicht wie die Firma entstanden ist. Vorteile sind überprüfbar, "attraktives Gehalt" gehört nicht dazu. Eine Gehaltsspanne am Ende und eine Ansprechperson sparen beiden Seiten Zeit. Auch die Herausforderungen der Stelle gehören hinein, ehrlich und kurz.
Auf dem Handy gut lesbar
Viele lesen Anzeigen auf dem Smartphone. Stichpunkte, kurze Absätze und klare Überschriften helfen dabei. Muss und Wünschenswert sollten getrennt sein, damit sich niemand wegen einer Kann-Anforderung selbst aussortiert.
Woran Bewerbende eine gute Anzeige erkennen
Sie nennt konkrete Aufgaben, trennt Muss von Wünschenswert und benennt eine Ansprechperson. Fehlt etwas davon, ist eine Nachfrage vor der Bewerbung völlig in Ordnung.
Und danach?
Wie eine Anzeige zu Ihrer Stelle und Ihrer Zielgruppe passt, entwickeln wir im Baustein Bewerberjourney gemeinsam. Mehr dazu auf der Seite Recruiting.
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