Wissen | Schwierige Gespräche

Verhandlungscoaching: Was es bringt

Drei verbreitete Annahmen über Verhandlungen und was davon stimmt.

Ein Verhandlungscoach hilft Ihnen, sich auf ein konkretes Gespräch vorzubereiten, zum Beispiel über Gehalt, Honorar oder einen Vertrag. Drei Annahmen halten sich dabei hartnäckig.

"Wer härter auftritt, gewinnt."

Selten. Die meisten Verhandlungen gehen danach weiter, mit denselben Menschen. Wer nur Positionen tauscht, feilscht. Wer nach den Interessen dahinter fragt, findet oft mehr Spielraum. Das ist die Idee des Harvard-Konzepts.

"Gute Argumente reichen."

Nicht immer. Entscheidungen fallen auch über Rahmung und Reihenfolge. Die erste genannte Zahl wirkt zum Beispiel als Anker für alles, was danach kommt. Wer das weiß, geht anders in ein Gespräch und lässt sich von einer ersten Zahl weniger leicht lenken.

"Verhandeln ist Talent."

Zum großen Teil ist es Vorbereitung. Wer vorher klärt, was er erreichen will, wo seine Untergrenze liegt und was seine beste Alternative ist, verhandelt ruhiger.

Wann ein Coach sinnvoll ist

Wenn viel auf dem Spiel steht und Sie solche Gespräche selten führen. Oder wenn Sie wissen, dass Sie unter Druck nachgeben oder zu hart werden. Dann hilft ein Gegenüber, das ehrlich rückmeldet, wie Sie wirken.

Woran Sie gutes Coaching erkennen

  • Es arbeitet an Ihrer echten Situation, nicht an Lehrbuchfällen.
  • Sie üben das Gespräch im Rollenspiel.
  • Es sagt Ihnen auch, wenn eine Forderung unrealistisch ist.

Bei Tebeck Communication kostet das Coaching 150 € netto pro Stunde. Wie viele Stunden nötig sind, klären wir im kostenlosen Erstgespräch.

Die andere Seite des Tisches

Auch Arbeitgeber verhandeln. Wer vorab seine Spielräume und Grenzen kennt, muss im Gespräch nicht improvisieren und kann fair bleiben. Für Teams gibt es dazu das Seminar zu Verhandeln und Überzeugen.

Eine Verhandlung vorbereiten?

Im Coaching arbeiten wir an Ihrer Argumentation, Ihrer Strategie und Ihrem Auftritt, an einer echten Situation.

Zum Verhandlungs-Coaching