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Was kostet eine Personalvermittlung?

Eine Rechnung am Beispiel, und die Frage, wann sich eine Vermittlung lohnt und wann ein eigener Weg sinnvoller ist.

Die Kurzantwort

Eine Personalvermittlung kostet in der Regel 20 bis 30 % des Bruttojahresgehalts der vermittelten Person. Bei einer Stelle mit 3.000 € Monatsgehalt sind das 7.200 bis 10.800 €. Fällig wird das Honorar üblicherweise, wenn der Arbeitsvertrag zustande kommt.

Die Rechnung am Beispiel

  • Monatsgehalt: 3.000 €
  • Bruttojahresgehalt: 36.000 €
  • Honorar bei 20 %: 7.200 €
  • Honorar bei 30 %: 10.800 €

In dieser Rechnung fehlen der Aufwand für Gespräche und Einarbeitung. Außerdem ist es ein einmaliger Betrag. Bei der nächsten Besetzung beginnt die Rechnung neu.

Mit Ihren eigenen Zahlen rechnen Sie es im Kostenrechner nach.

Was eine nicht passende Besetzung kostet

Passt eine Besetzung am Ende nicht, entstehen Kosten für beide Seiten. Für das Unternehmen sind es 6 bis 12 Monatsgehälter, in diesem Beispiel 18.000 bis 36.000 €. Jede dritte Neueinstellung endet innerhalb der ersten sechs Monate. Das liegt selten an einer Seite allein. Oft waren Erwartungen, Aufgaben oder Einarbeitung nicht klar genug besprochen.

Ein Tipp für die Vertragsgespräche mit Vermittlern. Fragen Sie vorab, was bei einer Kündigung in der Probezeit gilt.

Wann sich eine Vermittlung lohnt

Eine Vermittlung kann sinnvoll sein, wenn eine einzelne, schwer zu findende Position besetzt werden soll und die Zeit für eine eigene Suche fehlt. Auch wenn eine Stelle nur einmal vorkommt und dafür keine eigenen Abläufe aufgebaut werden sollen, ist das ein guter Grund.

Wann die Rechnung kippt

Wer mehrmals im Jahr besetzt, zahlt jedes Mal neu. Bei drei Stellen mit 3.000 € Monatsgehalt sind es 21.600 bis 32.400 € im Jahr. Danach gibt es weder einen eigenen Kanal noch ein eingespieltes Verfahren.

Was das für Bewerbende bedeutet

Ob eine Stelle über einen Vermittler oder direkt besetzt wird, sagt nichts über die Stelle selbst. Bei einer Vermittlung ist eine Person mehr im Prozess, mit der sich Fragen zur Stelle und zum Ablauf klären lassen.

Was Unternehmen stattdessen tun können

Ein eigenes Recruiting besteht aus wenigen Bausteinen. Ein Empfehlungsprogramm bringt Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Kreis der eigenen Mitarbeitenden. Active Sourcing spricht passende Personen direkt an. Eine klare Bewerberjourney sorgt dafür, dass Interessierte nicht abspringen.

Sven Tebeck baut diese Bausteine gemeinsam mit Unternehmen auf, damit sie danach selbst besetzen können. Mehr dazu auf der Seite Recruiting.

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