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Vorstellungsgespräch vorbereiten

Was zur Vorbereitung gehört, für beide Seiten des Tisches.

Die Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch besteht aus wenigen Dingen. Die meisten lassen sich am Vortag erledigen.

Die Checkliste für den Tag davor

  • Die Anzeige noch einmal lesen und zwei, drei Anforderungen markieren, zu denen Sie ein Beispiel haben
  • Die Selbstpräsentation laut sprechen. Etwa zwei Minuten sind ein guter Rahmen
  • Drei bis vier Situationen bereithalten, die Ihre Erfahrung zeigen. Zur Struktur hilft die STAR-Methode (Situation, Aufgabe, Handlung, Ergebnis)
  • Eine ehrliche, kurze Antwort auf Lücken oder Wechsel im Lebenslauf
  • Zwei bis drei eigene Fragen, die über Organisatorisches hinausgehen
  • Anreise, Uhrzeit und Unterlagen klären

Warum das laute Sprechen zählt

Im Kopf klingt vieles fertig. Erst beim Sprechen merken Sie, wo ein Satz zu lang wird oder ein Beispiel keinen Schluss hat. Wer das einmal laut probiert hat, ist im Gespräch ruhiger. Noch besser ist eine Person, die zuhört und Rückmeldung gibt.

Wenn Nervosität dazukommt

Nervosität ist normal. Sie lässt sich nicht wegüben, aber zähmen. Wer die ersten zwei Minuten sicher sprechen kann, startet ruhiger. Atmen Sie vor jeder Antwort kurz durch. Eine Pause wirkt überlegt und nicht unsicher.

Was Ihre Fragen bewirken

Gute Rückfragen zeigen Interesse und helfen Ihnen, die Stelle selbst einzuschätzen. Fragen Sie nach dem Team, den ersten Monaten oder danach, wie es nach dem Gespräch weitergeht.

Und auf der anderen Seite des Tisches

Auch Unternehmen können sich am Vortag vorbereiten. Den Lebenslauf lesen, für alle Bewerbenden dieselben Kernfragen nutzen und Zeit für Rückfragen einplanen macht Gespräche vergleichbar und fair. Wer eine Frist für die Rückmeldung nennt, zeigt Respekt.

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